Terry Riley (* 24. Juni 1935 in Colfax, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Komponist und Pianist.
Er trug mit seinen aus der asiatischen und afrikanischen Trancemusik adaptierten „mikropolyphonen“ Strukturen zur „Erfindung“ der Minimal Music bei, auch wenn als deren populärste Vertreter
Steve Reich und
Philip Glass zu nennen sind. So führt Riley gegen Mitte der 1960er Jahre die Kompositionstechnik der Pattern-Music ein, die auf rhythmischen Modellen beruht. Anfang der 1970er Jahre studiert er indischen Gesang und lehrt viele Jahre klassische indische Musik. Als einer der ersten Komponisten arbeitete er bereits 1964 mit Loops und Zeitverzerrungen.
A Rainbow in Curved Air inspirierte
Pete Townshend von den
The Who zu seinen Synthesizer-Einführungen bei den Liedern
Won’t Get Fooled Again und
Baba O’Riley wobei der Titel als Würdigung an Riley und an Meher Baba zu verstehen ist.
Als renommierter Pianist, Sänger und Improvisator trat Riley auch weltweit als Solokünstler auf. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er so mit den unterschiedlichsten Künstlern zusammen. Riley wurde vielfach ausgezeichnet, z. B. für seine Werke für das
Kronos Quartet, für welches er 15 Werke schrieb, darunter dreizehn Streichquartette und
The Sands, ein Konzert für Streicherquartett und Orchester.